"Vonovia übernimmt Verantwortung"

von Vorstand
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Die Mieterinnen und Mieter des Quartiers Humserstraße/ Eschersheimer Landstraße / Bertramstraße stellten bei der letzten Versammlung fest, dass trotz Forderungen einzelner Mieter noch immer keine Kaltwasserzähler in den Wohnungen installiert wurden und der Wasserverbrauch weiterhin pro Wohnfläche und nicht individuell berechnet wird. Es folgt der Brief der Aktivengruppe aus diesem Quartier.

 

 

 „VONOVIA übernimmt Verantwortung“

 Diesem Leitspruch von VONOVIA zur Nachhaltigkeit müssen Taten folgen.

In den Mietwohnungen des Quartiers Humserstraße / Eschersheimer Landstraße / Bertramstraße wird das Kaltwasser anhand der Wohnfläche abgerechnet, obwohl in allen Wohnungen Aufnahmen für Zähleruhren vorhanden sind.

Dieser Umstand wird von den Mieterinnen und Mietern schon länger moniert.

Aufgrund der Abrechnungssystematik anhand der Wohnfläche werden Haushalte mit wenig Personen stärker belastet, da der Gesamtverbrauch sich nicht am tatsächlichen Verbrauch der jeweiligen Wohnung orientiert.

Bei der Diskussion um die CO²-Abgabe bei Heizungen wird argumentiert, dass jede Mieterin und jeder Mieter ihren/seinen Verbrauch (und damit die entstehenden Kosten) selbst beeinflussen kann.

Diese Argumentation sollte VONOVIA auch beim Wasser folgen, was aber nur funktioniert, wenn individuell nach dem persönlichen Verbrauch abgerechnet wird und Mieterinnen und Mieter tatsächlich die Möglichkeit haben, ihren Verbrauch selbst zu beeinflussen.

Das wäre fair, würde einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser bestärken und somit auch nachhaltig wirken.

Wir fordern:

Einbau von Kaltwasserzählern und die Änderung des Abrechnungsverfahrens des Wassergeldes von „Wohnfläche“ auf „individueller Verbrauch“.