Die Belege, bitte!

von Vorstand
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Die Frankfurter Rundschau hat am 15.11. einen ausführlichen Artikel über Unprüfbarkeit der Belege für die Betriebskostenabrechnungen bei der Vonovia veröffentlicht. Auch die Initiative für eine Mietergewerkschaft e.V. in Frankfurt kommt zur Erwähnung.

Daraus:

"Seitdem die Vonovia ihre eigenen Tochterfirmen mit der Pflege der Wohnungen beauftragt, hat sich die Nebenkostenrechnung von Franz Obst verdreifacht. Das größte börsennotierte Wohnungsunternehmen Deutschlands räumte vor Gericht sogar ein, durch das Insourcing an den hohen Nebenkosten zu verdienen – im Gegensatz zu gewöhnlichen Vermietern, die Externe beauftragen. Der Konzern hat das Insourcing-Geschäft perfektioniert und verkauft an seine Mieter inzwischen einfach alles, vom Hauswart bis zum Rasenpfleger. Die Mieter dürfen in Sachen Nebenkosten nie entscheiden, was, wie viel, von wem und zu welchem Preis sie kaufen wollen. Laut eigenen Angaben erzielt Vonovia 129 Millionen Euro Gewinn durch das Insourcing von Betriebs- und Heizkosten, was etwa zehn Prozent des operativen Gewinns ausmacht."

Vonovia erzielt also mit Betriebskosten Gewinne auf Kosten der Mieter. Was wir bereits immer vermuteteten, ist vom Konzern selbst bestätigt worden. Doch Betriebskosten müssen aber den tatsächlich anfallenden Kosten enstprechen. Um das zu prüfen, brauchen wir prüffähige Belege. Die Vonovia weigert sich aber überall in Deutschland die entsprechenden Belege herauszugeben.

Wir fordern daher schon lange für alle Mieter die Herausgabe von prüffähigen Belegen!

Zum ganzen Artikel geht es hier.

Weiter Infos auch beim Mieterverein in Witten.